Schluss mit fünf Jahren Stillstand beim Gewerbegebiet nördlich der Germania

vom •

Die FDP fordert, die Entwicklung des Gewerbegebiets „Nördlich Germania“ unverzüglich voranzutreiben. Seit dem glasklaren Beschluss der Stadtverordnetenversammlung dazu im Jahr 2021, also vor 5 Jahren, ist in der Sache rein gar nichts geschehen. Mehrere Anfragen der FDP-Fraktion zum Sachstand wurden abgebügelt.

„Fünf Jahre nach dem Beschluss stehen wir beim Gewerbegebiet nördlich Germania noch immer mehr am Start als am Ziel. Es wurde viel gesprochen, nur vorangekommen sind wir nicht. Rödermark kann sich diesen Stillstand nicht länger leisten. Jetzt müssen endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, damit aus Planungen auch Realität wird“, kritisiert der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Sebastian Donners.“

„Die Planungen für ein Gewerbegebiet nördlich des Germania-Sportplatzes dürfen nicht auf die bislang vorgesehenen 3,9 Hektar begrenzt werden. Vielmehr muss die größtmögliche, sinnvoll zusammenhängende Gewerbefläche einschließlich geeigneter angrenzender Flächen entwickelt und gesichert werden. Dafür muss der Magistrat die notwendigen Verfahren jetzt unverzüglich vorbereiten und einleiten“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Gensert.

Dabei gehe es nicht um eine planlose Bebauung oder beliebige Zersiedelung. Rödermark muss nach leider vielen verplemperten Jahres des grün-schwarzen Stillstandes seine wirtschaftliche Entwicklung vielmehr aktiv steuern und die dafür benötigten Flächen sichern.

„Über Jahre haben die Grünen in Rödermark die Entwicklung von Gewerbegebieten grundsätzlich abgelehnt und blockiert. Die CDU ist diesem Kurs unter Bürgermeister Rotter aus reiner Koalitionstreue und offensichtlich wider besseres Wissen gefolgt“, kritisiert Gensert. „Statt Verantwortung zu übernehmen, haben CDU und Grüne ihre ideologische Blockade bewusst über die Interessen von Unternehmen, Beschäftigten und Bürgern gestellt – mit fatalen Folgen für Arbeitsplätze, Gewerbesteuereinnahmen und die Zukunft Rödermarks.“

Das Ergebnis dieser Politik ist leider ganz eindeutig: Ansässige Unternehmen haben keine ausreichenden Erweiterungsmöglichkeiten und neue Firmen konnten über

Jahre hinweg nicht angesiedelt werden. Die Zeche dafür zahlen am Ende die Bürgerinnen und Bürger durch höhere Steuern und Gebühren.

Die FDP verweist auf die Bedeutung des Standorts für die bereits in Rödermark ansässigen Unternehmen. Diese müssten wachsen und investieren können, ohne die Stadt verlassen zu müssen. Gleichzeitig brauche Rödermark Flächen für neue Unternehmen, Zulieferbetriebe und weitere Ansiedlungen.

„Wenn ein Unternehmen in Rödermark wachsen will, muss es hier auch wachsen dürfen und können“, erklärt Gensert. „Und wenn neue Betriebe Arbeitsplätze schaffen und Gewerbesteuer zahlen sollen, müssen wir ihnen Flächen anbieten können. Wirtschaftliche Entwicklung entsteht nicht durch politische Sonntagsreden, sondern durch verfügbare Grundstücke, klare Verfahren und entschlossenes Handeln.“

Die FDP fordert deshalb, die von der Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit beschlossenen Planungen zum Gewerbegebiet „Nördlich Germania“ endlich mit dem Ziel der größtmöglichen, sinnvoll zusammenhängenden Gewerbefläche weiterzuführen und unverzüglich ins Handeln zu kommen.

„Fünf Jahre Stillstand sind genug“, erklären Gensert und Donners abschließend. „Rödermark braucht dringend Gewerbe- und Entwicklungsflächen – für die Unternehmen, die hier bereits arbeiten, für neue Betriebe, für Arbeitsplätze und für die Zukunft unserer Stadt.“